Trendtattoos und ihre Schattenseiten

“Wisst Ihr was das Problem an der Mode ist? Es schauen immer noch die Köpfe derer raus, die sie tragen” so das Zitat einer bekannten Modedesignerin.
Mode soll im Trend liegen aber auch individuell sein, Mode soll Ausdrücken und sich abheben.
Modetrends sind kurzweilig, Tattoos sind für immer. Daher stellt sich die Frage ob sich Tätowierungen wirklich dazu eignen um Trends und Mode auszudrücken.
In den vergangenen Jahrzehnten haben sich solche Tattootrends immer wieder gezeigt, vom Schnäutzerchen auf dem Zeigefinger oder dem Love Schriftzug an der selben Stelle, Federn die sich in Vögel auflösen, liegende Achter mit den Namen der Liebsten, Zitate von Göthe auf dem Rippenbogen, das Sarah Kuttner Sternchen am Ellenbogen. Aber auch Motive wie sie der ein oder andere Filmschauspieler oder Musiker trägt, von Muskel-Maori auf dem Oberarm über Rock-Schwalben in der Leiste… Die Liste ist endlos und international. Im Sommer ist es dann wieder soweit, wenn sich ein jeder in die Freibäder begibt um seine neueste Errungenschaft zur Schau zu stellen und das Desaster zum Vorschein:
“Ach auch n Arschgeweih?” “Ms. Superstar XY hat auch so ne Acht mit dem Namen ihrer Kinder”. Aber sollte eine Tätowierung nicht individuell und einzigartig sein? Die tiefsten Gefühle ausdrücken, Ausdruck seiner selbst sein, persönlich und nicht von der Stange? So zumindest sehen wir das bei “Hell’s Ink”

Das bedeutet nicht das oben genannte Motive nicht ihre Daseinsberechtigung haben, im Gegenteil, gut umgesetzt können hier richtige Kunstwerke und Augenschmeichler entstehen. Wichtig ist nur das die Motivation für diese Tätowierung aus deinem Innerem kommt und nicht aus einer Modezeitschrift.

Gerne beraten wir dich dazu in einem persönlichem Gespräch.

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